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CDs des Jahres 2010 – Die TOP TEN (oder 18)

Die CDs, über die ich mich 2010 am meisten gefreut habe!

1. The Intersphere – interspheres-atmospheres

Heroes & Zeros – Simian Vices Modern Devices

Anathema – we’re here because we’re here

Gazpacho - Missa Atropos

Transatlantic – The Whirlwind

Demians – Mute

Kings of Leon - Come Around Sundown

Skunk Anansie – Wonderlust

Trapt - No Apologies

Creed – Full Circle

Selig – Von Ewigkeit zu Ewigkeit

Vanden Plas – The Seraphic Clockwork

Aspera – Ripples

Across The Delta - Passports & Souvenirs

Circa Survive –Blue Sky Noise

Enno Bunger – Ein bisschen mehr Herz

Lostprophets – The Betrayed

Melissa Etheridge - Fearless Love 

CDs des Jahres 2010 – Die TOP (eigh)TEeN - en detail:

1. The Intersphere – interspheres - atmospheres
Selten wurde ein Rennen so früh entschieden. Und damit meine ich nicht die Tatsache, dass dieses Album bereits im Februar erschienen ist, sondern dass mir klar war, dass es kein anderes Album geben würde, das mir 2010 so viel bedeuten würde! Und das trotz der Großtaten, die noch kamen (s.u.) – und die ich ungern mit Rangfolgen belege, denn je davon hat ihren Wert auf ganz andere Art!

Heroes & Zeros – Simian Vices Modern Devices
Letzten Endes nur ganz knapp dahinter: Ein super Album zwischen griffigem Indie Rock und ausschweifenden Instrumental-Eskapaden, die teilweise auch ins (Porcupine Tree-like) psychedelische gehen. P.T., Radiohead, Fictionplane, The Intersphere, das sind die Eckpunkte, zwischen denen die Norweger Heroes & Zeros auf ihrem zweiten Album ihr musikalisches Netz spannen.


Anathema – we’re here because we’re here
Ein Hammer-Album! Und einmal mehr ihr bestes. 1990 mit Doom gestartet, ging es über Metal zum Prog und mittlerweile sind sie im sphärischen New Artrock angekommen – pompös, orchestral, Floyd-meets-Porcupine-Tree-Sounds. Sie werden mit jedem Album besser.

Gazpacho – Missa Atropos

Sie machen einfach weiter! Auf gleich hohem Niveau wie die populären Vorgänger, mit einem weiteren Konzeptalbum und einem weiteren, atemberaubendem Mix aus großen, melodischen Momenten und introvertierter Stille, fast moderner Klassik. Nicht nur das: Fast möchte man sagen, sie haben sich ein weiteres Mal gesteigert- v.a. was die Ausgewogenheit des Albums betrifft. Genial! Und nicht nur für Fans von Marillion bis Sigur Ros interessant. (HWT/Sony Neo)


Transatlantic – The Whirlwind
Die größte Überraschung an diesem Album ist, dass es überhaupt dazu gekommen ist. Musikalisch sollte man nichts Überraschendes erwarten – nur einen ganzen Stapel grandioser Songs, ausschweifender Prog-Epics und fantastische Soli. Transatlantic halt. Welcome back!

Demians – Mute
Eine Wahnsinnsmischung aus Alt.Rock und Prog, immer wieder erweitert durch orchestrale Passagen oder auch ganz ruhigen Klängen, aus Porcupine Tree, Riverside, Anathema und Muse. Ganz groß!  

Kings of Leon - Come Around Sundown
Eine reife Leistung. Unbeeindruckt vom Popularitätsschub der letzten 2 Jahre machen sie einfach da weiter, wo sie 2008 aufgehört haben – mit dieser unnachahmliche Mischung aus Hymne und total abgezockt-cooler Relaxtheit, die ihnen momentan keiner so gut nachmacht. Kurz: Sie bleiben die Band der Stunde.

Skunk Anansie – Wonderlust

Toll! Eine Reunion, die keine weiteren Argumente braucht. Schon die erste Tour war atemberaubend, das Album legt noch einen drauf! Bei allem Respekt für ihre Soloalben, offensichtlich fehlt Skin ohne ihre Jungs etwas, um sich in all ihren Facetten ausleben zu können.  

Trapt - No Apologies
Kräftiger, kerniger Alt. Rock mit herrlich rauen Vocals – ohne (mit bspw. Growls oder Screams) je zu hart zu werden, aber immer mit dem nötigen Drive. Und v.a. mit den richtigen Songs und Hooklines! Ein furioser Einstand!

Creed – Full Circle
Sie waren „Torn“ und „Weathered“, fragten sich „What if“ ihre Solokarrieren sie noch „Higher“ bringen könnten and sangen ihr „Lullaby“ 2001. Nur um 9 Jahre später die losen Enden wieder zusammenzufügen und den Kreis wieder rund zu machen. „Full Circle“ ist die gelungene Rückkehr 2010 – und wir empfangen sie mit „Arms wide open“!

Selig – Von Ewigkeit zu Ewigkeit
Auch eine Art „Full Circle“: Mit diesem Album beweisen sie dass sie zurecht als KULT gehandelt wurden. 2010 klingen sie wieder genauso wie wir sie mit ihrem genialen Debüt 1994 kennen gelernt hatten. Cool, mal psychedelisch, mal abgefuckt, mal richtig Hit-verdächtig (4/6). Danke dafür! Nur: Was kommt jetzt?

Vanden Plas – The Seraphic Clockwork
Deutschlands erfolgreichste Prog-Metaller melden sich zurück. Vier Jahre nach „Christ 0“, in denen sie v.a. mit Musical-Produktionen untergetaucht waren, ist dieses Meisterwerk ein Füllhorn an Ideen, Melodie und epischem Bombast. Allein die drei Longtracks sind grandios!

Aspera – Ripples
Im Prog-Metal ist es schwer, noch etwas Neues hinzuzufügen. Also geht es um gute Songs und die richtige Mischung. Und die haben die Norweger Aspera: Immer melodisch und songorientiert, mit dem richtigen Biss ohne durchgängig „heavy“ zu sein, mit der richtigen Komplexität, ohne frickelig zu sein. Das erinnert nicht selten an eine härtere Version ihrer Labelkollegen Enchant. (InsideOut)

Across The Delta - Passports & Souvenirs
Muse, dredg, The Intersphere: „Post Prog, Pre Pop“ nennen die drei Wiener ihre Mischung selbstbewusst und legen eine Mischung vor, die obige Referenzen erlaubt, aber immer eigenständig ist. Komplex aber immer Song-orientiert, melodisch und abwechslungsreich. Spannend!

Circa Survive –Blue Sky Noise
Nach zwei Indie-Alben jetzt mit dem Major-Debüt. Ohne negativen Folgen: Auch 2010 präsentieren die Jungs um den Sopransänger Anthony Green (ex-Saosin) einen tollen Mix aus Indie, PostRock, (Screamo), Pop und Prog, mal anspruchsvoll vertrackt, mal eingängig songorientiert.  

Enno Bunger – Ein bisschen mehr Herz

Es ist vollbracht: Das Debütalbum der Leeraner. Voller grandioser Songs zwischen Pop-Rock und Herzschmerz-Piano-Perlen, zwischen Coldplay und Montag. Vereinzelt fast etwas arg pathetisch – aber brauchen wir das nicht alle mal? 

Lostprophets – The Betrayed

Die Waliser scheinen von der Frucht des Erfolges gekostet zu haben. Größtenteils fern ihrer NuRock/Metal-Wurzeln präsentieren sie sich mit großen Stadionrockhymnen und vereinzelt fast radiokompatibel! Groß, aber so dann doch überraschend… 

Melissa Etheridge - Fearless Love
Yes, she can! Drei Jahre nach ihrem halb-ätherischen Konzeptalbum „The Awakening“ steht die Wahlkalifornierin wieder mit beiden Beinen im Rock! Und knallt uns in bester, abwechslungsreicher Manier ein Dutzend Song um die Ohren, die alle alten Fans von den Stühlen hauen dürften!


Und jetzt noch einmal in länger: 

The Intersphere -   Interspheres><Atmospheres

Mann, hält mich dieses Album in Bann! Wie schon zur Karnivool-CD angemerkt, gibt es für mich derzeit keine aufregendere Mischung in der Musik als die Kombination aus Prog und Alternative Rock. Natürlich gibt es auch zwischen den Bands, die in dieses relativ junge Feld & Genre passen, massive Unterschiede. Während beispielsweise Dredg mittlerweile relativ poppig geworden sind und Karnivool noch mehr im Prog(-Metal) beheimatet sind, scheinen Intersphere noch mehr aus dem Alternative-Kontext zu kommen. Was sie aber für Progfans nicht uninteressanter machen sollte – sogar Classic Prog Puristen scheinen dieser CD bereits verfallen (Gruß an Christian J). Kommt vielleicht daher, dass man immer wieder auch an Bands wie Enchant erinnert wird. Gleichzeitig ist es mir selten so schwer gefallen, über eine CD zu schreiben, wie über diese, einfach, weil ich jedes Mal komplett eintauche in dieses Album – und sie mich dann emotional viel zu sehr gefangen nimmt, als dass ich das noch objektiv beschrieben könnte. Also hört’s Euch doch einfach selber an – auf der aktuellen Empire-CD, oder auch auf ihrer Homepage. Da gibt’s sogar ihre beide Alben zu hören: www.theintersphere.com



Short Reviews - Aktuelle CDs 2010:


Steve Hackett – Out Of The Tunnel’ s Mouth

Unitopia –Artificial

The Rebeatles Project – Get Back

Moke – The Long and dangerous Sea

Rome – Nos Chants Perdus

Lostboy a.k.a. Jim Kerr

The Seer – Heading for the Sun

Lifehouse - Smoke& Mirrors

Across The Delta - Passports & Souvenirs

Delorentos – You can make sound

Crash Test Dummies – Oooh LaLa!

K’s Choice – Echo Mountain

Justin Currie – The Great War

Circa Survive –Blue Sky Noise

Stone Temple Pilots – dto.

Demians – Mute

Rasmus Kellermann – The 24th

Anathema – we’re here because we’re here

RPA The United Nations Of Sound

Colin Moore - Leaving Home

Vanden Plas – The Seraphic Clockwork

Patrick Jonsson – This is the Sky

Roman Fischer - dto.

Gregor Meyle – meylenweit

Thieves and Villains – South America

Alex Band – We’ve Been All There

Dweezil Zappa – Return of the Son of…

Goo Goo Dolls – Something for the rest of us

Black Country Communion - Black Country

Seven The Hardway – dto.



Steve Hackett – Out Of The Tunnel’s Mouth

Der ex-Genesis-Recke gibt sich wieder klassisch. Ohne zu große Experimente streift Hackett hier quer durch seine (Solo-)Geschichte – und hält sich dabei v.a. in seiner 80er-Phase auffällig lange auf. (InsideOut)

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Unitopia – Artificial

Die Australier nehmen Fahrt auf: Die Abstände zwischen ihren Alben werden kürzer, die Einflüsse aus World, Klassik, Jazz, Heavy Rock und Pop selbstverständlicher – auch wenn sie sich nicht groß verändert haben. Schöner, abwechslungsreicher, melodischer Prog! (InsideOut)

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The Rebeatles Project – Get Back

Der Idee gebührt Respekt, und auch die Umsetzung ist nicht so schlecht: Aguilera-, P!nk-, U2- oder Williams-Hits im Beatles-Stil, authentisch in Sound und Arrangement. Unnötig dabei sind eigentlich nur die eingebauten Fab Four-Zitate. (Sony)

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Moke – The Long and dangerous Sea

U2, Simple Minds, Oasis, Editors – man kann sich kaum entscheiden, von wem sie mehr Einflüsse verbraten – und daraus sehr überzeugende eigene Songs basteln. Brit(poprock) as Brit can be – dabei kommen sie aus Amsterdam! (Universal)

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Rome – Nos Chants Perdus

Gothic Pop aus Luxemburg mit meist englischen Texten, vorgetragen mit der Ruhe französischer Chansonniers. Reizvolle, größtenteils ruhige und sehr entspannte Mischung. (Trisol Music)

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Lostboy a.k.a. Jim Kerr

Der Simple:Minds Sänger auf überraschenden Solopfaden: „Musik, die ich als Kind gehört habe“. Also zurück zum Wave und frühem S:M-Sound und nicht nur durch die Stimme mit klaren S:M-Parrallelen, hier und da aber auch mit klar unterschiedlichem (Pop-)Ansatz. (ear Music)

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The Seer – Heading for the Sun

Frisch, energetisch – auch nach zwanzig Jahren Bandgeschichte rocken die Fünf Süddeutschen noch wie zu Debützeiten. Leider auch ein bisschen entsprechend „überambitioniert“ – was sich in Texten und Gesang niederschlägt, was das Hören doch ein wenig anstrengend macht. Aber für Freunde handgemachten Rocks mit Folk-Background im Stile der Levellers oder Big Country steht, sollte The Seer auf dem Schirm haben. (F.A.M.E. / edel)

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Lifehouse - Smoke & Mirrors

Daughtry, 3 Doors Down – Lifehouse können’s noch softer, steigern sich aber auch immer wieder gerne in rockige Gefilde. Big Player in den USA, hier immer noch ohne angemessene Fanbase: Auch ihr 5. Album ist ein ausgewogener Mix aus kernigem Rock, Radio-kompatiblem Midtempo und soften Tönen. (Geffen)

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Across The Delta - Passports & Souvenirs

Muse, dredg, The Intersphere: „Post Prog, Pre Pop“ nennen die drei Wiener ihre Mischung selbstbewusst und legen eine Mischung vor, die obige Referenzen erlaubt, aber immer eigenständig ist. Komplex aber immer Song-orientiert, melodisch und abwechslungsreich. Spannend! (Ink Music)

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Delorentos – You can make sound

Sehr frischer Indie Rock mit starker Pop-Schlagseite, tollen Hooklines und grandiosen Songs. Nominierung "Best Irish New Band", Preis für "Best Album"… – exzellente Referenzen, die man nachvollziehen kann! (Delorecords/Warner)

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Crash Test Dummies – Oooh LaLa!

Die Herren der einfachen – aber effektvollen – Worte. Dem könnte man auch einfach Titel #3 hinzufügen: „And it’s beautiful“. Meistens jedenfalls. Melancholischer Wohlklang und abwechslungsreicher, harmonischer Pop mit Soul. (Ear/edel)

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K’s Choice – Echo Mountain

Sie sind zurück! Nach zehn Jahren „Pause“, sprich Soloalben von Sängerin Sarah Bettens, hat sie sich wieder mit ihrem Bruder zusammengetan. Und mit ihm kommt der R.O.C.K. zurück – zumindest auf Hälfte 1, was zusammen mit Bettens unwiderstehlicher Stimme das beste ist, was uns passieren konnte! (Sony)

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Justin Currie – The Great War

Del Amitri liegen weiter auf Eis, stattdessen legt Currie sein zweites Solowerk vor: etwas flotter und abwechslungsreicher als das Debüt macht er eine Bandreunion beinahe obsolet. (Ryko)

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Circa Survive –Blue Sky Noise

Nach zwei Indie-Alben jetzt mit dem Major-Debüt. Ohne negativen Folgen: Auch 2010 präsentieren die Jungs um den Sopransänger Anthony Green (ex-Saosin) einen tollen Mix aus Indie, PostRock, (Screamo), Pop und Prog, mal anspruchsvoll vertrackt, mal eingängig songorientiert. Groß! (WEA)

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Stone Temple Pilots – dto.

Sie zählen zu den großen des Grunge, haben sich aber im Grunde seit jeher stetig weiterentwickelt. So sind sie 8 Jahre nach ihrem vorläufigen Ende auch folgerichtig im Jetzt angekommen: gemäßigter als früher und mit klasse groovenden Rock-Songs! (WEA)

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Demians – Mute (VÖ 28.6.) - ausführlicher hier!

Eine Wahnsinnsmischung aus Alt.Rock und Prog, immer wieder erweitert durch orchestrale Passagen oder auch ganz ruhigen Klängen, aus Porcupine Tree, Riverside, Anathema und Muse. Ganz, ganz groß! (InsideOut)

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Rasmus Kellermann – The 24th

Sein Pseudonym Tiger Lou hat er abgelegt, unter eigenem Namen gibt er sich noch etwas reduzierter – aber immer noch mit wunderschönen Songs. (Startracks / Indigo)

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Anathema – we’re here because we’re here

Ein Hammer-Album! Und einmal mehr ihr bestes. 1990 mit Doom gestartet, ging es über Metal zum Prog und mittlerweile sind sie im sphärischen New Artrock angekommen – pompös, orchestral, Floyd-meets-Porcupine-Tree-Sounds. Sie werden mit jedem Album besser. (kscope/Snapper)

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RPA The United Nations Of Sound

Die Verve-Reunion ist schon wieder passé, Richard Ashcroft wieder solo. Eigentlich kein Unterschied, möchte man zunächst sagen: Opulente Sounds, seine grandios coole Stimme - das ist mehr als die halbe Miete. Nach wiederholtem Hören muss man dann aber doch konstatieren, dass ihm die ganz großen Momente solo doch nicht so selbstverständlich zufallen wollen! (EMI)

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Colin Moore - Leaving Home

Die Songs sind typisch Singer-/Songwriter... also braucht es schon ein besonderes Merkmal: Die Stimme. Und die ist sehr gut! Tipp für alle, die Lust hat auf einen neuen Namen im Akustischen Rock.

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Vanden Plas – The Seraphic Clockwork

Deutschlands erfolgreichste Prog-Metaller melden sich überraschend zurück. Vier Jahre nach „Christ 0“, in denen sie v.a. mit Musical-Produktionen untergetaucht waren, ist dieses Meisterwerk ein Füllhorn an Ideen, Melodie und epischem Bombast. Allein die drei Longtracks sind grandios! (Frontiers)

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Patrick Jonsson – This is the Sky

Hymnischer handmade Pop aus der Schweiz. Gewürzt mit Rock- und Soul-Anteilen dürfte sein Debütalbum einige Freunde finden! (Echopark Music)

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Roman Fischer - dto.

Pop zwischen Poesie und Unterhaltung: Das dritte Album zeigt den Ausgburger, bzw. Wahlberliner erneut weiter von seinen Indie-Wurzeln entfernt, gereift und gewachsen - facettenreicher, abwechslungsreicher, abgeklärter. Und mit dem einen oder anderen potentiellen Song-Klassiker. (Universal)

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Gregor Meyle – meylenweit

Auch eine von Stefan Raabs Entdeckungen. Und ein Wahnsinns-Poet und –Sänger. Sein zweites Album greift noch tiefer in die Emotionskiste und könnte kaum berührender sein. Wow!

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Thieves and Villains – South America

Netter Indie-Rock, vereinzelt mit Pop-Punk-Elementen aufgefrischt. Vampire Weekend meets Weezer, ohne allerdings besondere Akzente setzen zu können – dafür läuft das Album insgesamt doch relativ unauffällig durch. (Victory Records).

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Alex Band – We’ve Been All There (24.9.)

Die „Stimme“ – sprich 85% – von The Calling auf Solopfaden. Die restlichen 15% sind der Veränderung in etwas poppigere Gefilde geschuldet. Genug, um es benennen zu können, aber kaum Grund, um sich aufzuregen. (EMI)

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Dweezil Zappa – Return of the Son of…

Trotz eigener Solokarriere besinnt er sich des Fundus seines Vaters. Nach mehreren „Zappa plays Zappa“-Tourneen gibt es nun eine Auswahl auf Doppel-Live-CD. Atemberaubende Musikerkunst in unschlagbaren Kompositionen zwischen Genie und Wahnsinn, zwischen Rock, Prog, Jazz und Klamauk. (E.A.R. Music / Edel)

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Goo Goo Dolls – Something for the rest of us (3.9.)

Sie füllen die Lücke zwischen Counting Crows-College Pop/Rock und Matchbox 20 / The Calling-Alt. Rock-Ansatz mit einem neuen Dutzend tollen Songs. Wie der Titel schon sagt: Für jeden was dabei! (Warner)

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Black Country Communion - Black Country VÖ: 17.09.

Hin und wieder macht es wirklich Sinn, wenn sich gute Solo-Musiker zusammentun. Joe Bonamassa, Glenn Hughes, Jason Bonham und Derek Sherinian haben schon einige Lorbeeren gesammelt, und auch zusammen sind sie Champions League! Grandiose Songs zwischen Rock und Blues! (Mascot Records/RTD)

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Seven The Hardway – dto.

Tony MacAlpine, Virgil Donati, Mark Boals – verdiente Namen mit einem neuen Projekt. Erwartungsgemäß virtuos, oft auch fett, aber doch eindeutig in Metal-Gefilden beheimatet – und das durchaus auch eher hart und schnell. Was leider nicht sehr einzigartig oder sonderlich spannend ist. (Mascot)